
Ein Klassiker - Diese auf den ersten Blick reichlich blutige Fantasy-Saga gehört ohne Zweifel zu den absoluten Highlights des franko-belgischen Fantasy-Comics. Arleston und Tarquin erschaffen eine zwar abgedrehte, aber wundervoll durchdachte und phantasievolle Welt. Großartig verwerten sie die Idee der besonderen magischen Fähigkeit, die jeder Bewohner von Troy besitzt, und veralbern damit gleich noch herrlich die oft nicht weniger absurden Superkräfte aus amerikanischen Superheldencomics und -filmen. Nirgendwo fehlt es auch an frechen Anspielungen auf die heutige Alltagskultur...Alles in allem ein Klassiker des Genres und mehr als lesenswert!
absolut empfehlenswert - irgendwie bin ich viel zu spät auf diese reihe aufmerksam geworden. hab mich immer gescheut, comics im frankobelgischen stil in die hand zu nehmen. zeichnerisch als auch von der kolorierung her, finde ich einfach vieles besser. aber die geschichte um lanfeust, cixi, hebus & co. ist einfach zu gut konstruiert, als dass ich blind daran vorbei gehen könnte. die suche nach dem urwesen, dem magohamoth und der davon ausgehenden allbeherrschende kraft ist rund um gespickt mit geniealen einfällen (der haruspiker versucht aus den eingeweiden das schicksal von lanfeust zu lesen - einfach köstlicher humor) und abgefahrenen locations (hof der götter).diese reihe hat wirklich das prädikat fantasy verdient. nach dem lesen aller 8 bände muss ich feststellen, dass ich diese serie wirklich sehr spät entdeckt habe, aber trotzdem gerade noch rechtzeitig ...
Fantastisch! - Die Comicreihe Lanfeust von Troy ist einfach toll. Ich habe bereits nach den ersten Seiten den ersten Band nicht mehr aus den Händen legen können. Die Story ist einfach spannend und an vielen Passagen einfach urkomisch gemacht.Ich sage nur fliegende Schiffe oder ein netter Troll. Die Story ist einfach faszinierend, von den Zeichnungen ganz zu schweigen.Ich würde sagen es müsste viel mehr Bände geben, so dass Lanfeust und seine Gefährten noch viele Abenteuer erleben können.
Witzige Fantasy - Der junge Schmied Lanfeust hat die magische Gabe, Metall zu erhitzen. Das ist für seinen Beruf natürlich sehr praktisch, wenn auch nicht unbedingt spektakulär. Aber als er eines Tages das Schwert eines Edelmannes reparieren soll, fällt er in einen Schmelztiegel, ohne sich in dem heißen Metall zu verbrennen. Schon bald ist klar, dass er über eine unbegrenzte magische Kraft verfügt, solange er Kontakt zu dem Schwert hat. Der Griff dieser Waffe ist aus dem Elfenbein einer magischen Kreatur namens Magohamoth, und dieses Wesen ist der Ursprung aller magischen Kraft auf Troy. Leider will der Eigentümer des Schwertes sein Erbstück nicht herausgeben... Jeder Mensch auf Troy hat eine eng begrenzte und sehr spezielle Zauberkraft, welche nützlich sein kann oder einfach nur albern ist (dies erinnert ein wenig an die Welt Xanth). Allerdings funktioniert die Magie nur, wenn ein Weiser von Eckmül in der Nähe ist. Troy ist mit einer Menge gefährlicher und recht origineller Wesen bewohnt, denen zuzusehen einfach Spaß macht. Carlsen Comics hat die früher in einem anderen Verlag erschienene Serie neu aufgelegt. Der Zeichner hat in den letzten Jahren an seiner Technik gefeilt und wurde ständig besser. Das hat nun allerdings den Nachteil, das die Zeichnungen von Band 1 im Vergleich zu den neuen Bänden (inzwischen 7 Bände von „Lanfeust und 3 Bände der Nebenserie „Troll von Troy) doch qualitätsmäßig etwas abfallen. Die witzige Welt und die originellen Figuren (der Troll ist echt nett) gleichen dies aber aus.
Fantasy Highlight - Um es vorwegzunehmen: Dieses Comic ist ein must have für alle Freunde franco-belgischer Fantasycomics. Die Story soll hier nicht verraten werden, nur soviel: Die Fanasywelt erinnert ein wenig an die Xanth-Bücher von Piers Anthony aber hat genügend Eigenständigkeit um nicht als Kopie zu erscheinen. Die Charactere sind gut beschrieben und der Wortwitz und die Situationskomik sind erfrischend. Die Zeichnungen sind natürlich Geschmackssache, da subjectiv. Wer aber Gefallen an Auf der Suche nach dem Vogel der Zeit gefunden hat liegt hier nicht falsch.